Skye: Unterwegs in rauen Gefilden

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Skye ist die größte Insel der sogenannten Inneren Hebriden, einer Inselgruppe an der Nordwestküste Schottlands im Atlantischen Ozean. Neben einem beliebten Ferienziel für Rucksacktouristen und Familien bietet die Insel auch dutzende naturbelassene Fotomotive. Aus diesem Grund ist Profifotograf Jürgen Müller jedes Jahr im Frühjahr drei Wochen in Schottland unterwegs und zeigt Fotointeressierten die raue Schönheit der Isle of Skye und der schottischen Highlands. Ein Artikel mit Eindrücken und Bildern von Profifotograf Jürgen Müller aus Hof.

Vom Schottischen Festland kommt man mit der Fähre oder dem Auto über die Skye Bridge auf die Insel. Die Eilean, wie „Insel“ im schottisch-gälischen Sprachgebrauch heißt, hat mit etwa 10.000 Einwohnern eine Fläche von rund 1600 km². Dabei ist sie 80 Kilometer lang und hat eine Breite von 40 bis gerade einmal elf Kilometern an manchen Stellen. Ist man angekommen und hat die beeindruckend weite Natur auf sich wirken lassen, fällt schnell auf, dass man fast zu jederzeit ganz nah am Meer ist – egal wo man sich befindet. Der Grund hierfür sind Buchten oder sogenannte Lochs, die so tief ins Land greifen, dass kein Fleck auf der Insel weiter als acht Kilometer vom Meer entfernt ist. Doch nicht nur die Meerfreunde haben etwas zum Staunen, auch die Whisky-Liebhaber kommen auf Skye auf ihre Kosten, denn dort gibt es in der Talisker-Brennerei echten Classic Malt direkt von der Insel.

Auch das Wetter auf der Insel ist typisch Schottisch. Zwar gibt es auch sehr heiße und sonnige Tage, gerade im Juli und August, aber auch Wochen voller Regen, besonders in den Wintermonaten Oktober bis Januar. Daher eignet sich der Frühling besonders als Reiseziel, da die Temperaturen angenehm mild und der Regenfall minimiert ist.

Neben einer wasserfesten Spiegelreflexkamera – die aufgrund der spontanen Regenfälle im Koffer für die Schottlandreise nicht fehlen sollte – sollte auch ein witterungsbeständiger EDDYCAM-Kameragurt nicht fehlen. „Einen so angenehmen Tragekomfort hatte ich noch nie und selbst der Dauerregen konnte dem Elchleder nichts anhaben. Also eine ganz klare Empfehlung.“, zieht Profifotograf Jürgen Müller ein positives Fazit zu seinem Schultergurt. Dennoch gilt auch für die Kamera und das Zubehör das alte schottische Sprichwort: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!“

Mehr Informationen zu den abwechslungsreichen Fotoreisen von und mit Jürgen Müller zum Beispiel ins grüne Irland, in die wunderschöne Bretagne oder ins lebendige New York gibt es übrigens auf www.phototravel.info