Bali: Eddycam am Ende der Welt – Teil 1

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Dr. Klaus Schörner, der mittlerweile mehr als 30 Jahre leidenschaftlicher Fotograf ist, nimmt uns und seinen vier Jahre alten 42mm EDDYCAM-Gurt mit auf eine Reise ans Ende der Welt – nach Uluwatu, Bali. // Ein Bericht mit Eindrücken von Fotograf Dr. Klaus Schörner


Rund 17 Flugstunden von Deutschland entfernt liegt Bali, eine der indonesischen Inseln im indischen Ozean. Obwohl Bali nur eine Fläche von etwas mehr als 5.500 km2 aufweisen kann, finden sich sechs Vegetationszonen auf ihr, die vom tropischen Trocken- und Nebelwald über die Feuchtsavanne und den Mangrovenwäldern bis hin zur Lava- und Kulturlandschaft reichen. Auch das tropisch-warme Klima, das mit hoher Luftfeuchtigkeit einhergeht, sorgt für milde Durchschnittstemperaturen von 24-34 Grad und einen regelmäßigen monsunartigen Regenfall, vor allem zwischen November und März.

Während des langen Fluges nach Denpasar, Balis einzigem Flughafen, hat man Zeit, sich den EDDYCAM-Gurt genauer anzuschauen. Schon auf den ersten Blick fällt die hervorragende handwerkliche Qualität ins Auge. Ergonomisch geformtes Design, präzise gesetzte Nähte, passgenaue Übergänge, dickes weiches Leder ohne harte Kanten und mit handschmeichlerischer Oberfläche. Die Gurt-Enden, die der Befestigung an der Kamera dienen, sind aus geflochtenem Nylon und haben Befestigungselemente aus Edelstahl. Die Nylonkanten sind zudem sauber versiegelt, so dass sich nichts aufriffeln kann: Alles in allem ein perfekter Begleiter für solch eine weite Reise.

Nach einem Flugzeug-Umstieg und einer weiteren Fahrt erreicht man den Zielort der Reise ans Ende der Welt. Uluwatu liegt am äußersten südwestlichen Ende der Insel Bali und schafft durch ursprüngliche, feinsandige Strände, vulkanische Felsbrocken und dicht bewachsene Klippen, die teilweise bis zu 70 Meter hoch sind, eine ganz besondere, naturbelassene Atmosphäre. Während laut des bipolaren Glaubens der Inselbewohner die Berge im Norden Sitz der Götter und das Meer im Süden Aufenthaltsort der Dämonen sind, liegt die Welt der Menschen dazwischen und endet im wunderschönen Uluwatu.


Hoch oben auf den Felsen steht der wichtigste und heiligste Tempel der Insel: Der Pura Luhur Uluwati, der als Bollwerk gegen die dämonische Bedrohung gilt. Der doch eher unspektakulär anzusehende Tempel wird übrigens von einer Affenhorde bevölkert, die als Nachfahren des mythischen Affenführers Hanoman aus dem hinduistischen Ramayana-Epos verehrt werden. „Die Affen sind bekannt dafür, dass sie vor Menschen keine Scheu haben und Besuchern gerne mal in einem unvorsichtigen Moment die Kamera, die Brille oder ähnliche Utensilien entwenden und damit in den Büschen verschwinden.“, warnt Dr. Klaus Schörer vor den diebischen Bewohnern. Dafür warten am Tempeleingang meist Einheimische, die den Besucher für etwas Kleingeld nicht nur durch den Tempel begleiten, sondern ihm auch mit einem Stock die Affen vom Leibe halten, so dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann – zum Beispiel auf das Fotografieren.

Vielen Dank an Fotograf und Blogger Dr. Klaus Schörner für den ausführlichen Test des Eddycam sowie zur Bereitstellung der Informationen zu Uluwatu, Bali.
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